
Buhlmann Group
Akira zählt zu den gefährlichsten Ransomware-Gruppen und ist bekannt für zahlreiche Angriffe auf deutsche Unternehmen. Nun hat es offenbar den Bremer Stahlhändler Buhlmann getroffen. In einem Darknet-Post verkündet die Hackergruppe, sensible Informationen von der Buhlmann Group gestohlen zu haben.
Die Angreifer drohen dem Unternehmen damit, 55 Gigabyte Daten zu veröffentlichen. Die Buhlmann Gruppe hat sich bisher noch nicht offiziell dazu geäußert. Gegenüber dem Regionalmagazin buten un binnen bestätigte eine Sprecherin, dass eine US-Tochterfirma von einem Cyberangriff betroffen sei. Das angegriffene IT-System werde jedoch nur in den USA genutzt.
Standort in Deutschland nicht betroffen
“Ein Zugriff auf IT-Systeme und Daten anderer Gesellschaften, insbesondere solcher in Deutschland und der EU ist nicht erfolgt und auch nicht möglich”, so die Unternehmenssprecherin. Daher seien auch keine Daten außerhalb vom Standort in den USA gefährdet.
Nach eigenen Angaben beschäftigt die Buhlmann Group rund 2.000 Mitarbeitende in 23 Ländern. Das Unternehmen erzielte im Jahr 2024 einen Jahresumsatz von 428 Millionen Euro.
Lesetipps:
Akira greift Bäckereikette Schäfer an